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„Geteilte Landschaft“ – ein Blick auf verbindende Architektur in der deutsch-polnischen Grenzregion

today1 Oktober, 2025 76 6

Hintergrund
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Radio Zett war zu Besuch in Żagań, mitten in der Euroregion Spree-Neiße-Bober – und traf dort Małgorzata Majcher, Autorin des Buches „Geteilte Landschaft: auf den Spuren des Kultur- und Bildungspfads Residenzarchitektur im südlichen deutsch-polnischen Grenzraum“.

Majcher hat auf beiden Seiten der Grenze eindrucksvolle Villen, Schlösser und Herrenhäuser erkundet – und dabei Geschichten entdeckt, die von einstigen Besitzerfamilien, den Wunden des Krieges und von Umbrüchen erzählen. Im Gespräch mit Radio Zett richtete sich der Blick jedoch vor allem auf das Heute: auf die Menschen, die heute mit diesem Erbe leben und Verantwortung dafür tragen.

Die Architektur wird dabei zum verbindenden Element – nicht nur zwischen Deutschland und Polen, sondern als Teil eines gemeinsamen europäischen Gedächtnisses. Es geht um mehr als Steine und Stuck – es geht um Erinnerung, Identität und die Frage, wie Orte der Vergangenheit Brücken in die Zukunft bauen können.

Geschrieben von: Andreas

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